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Suchtpräventionsprogramm "100% Rauschfrei"
Die Premiere des Programms fand 2007 im Zuge der "Seitenstettner Gesundheitstage" statt.
Der überaus positiven Resonanz aus dem Publikum folgten Auftritte in Schulen, bei Gemeindeveranstaltungen und anderen Suchtpräventionsaktionen.
Mit dabei auch Radio Burgenland, Ö1, ORF 2, ...
In Schulen unter anderem in den Lehrwerkstätten der ÖBB - bundesweit, HS Seitenstetten, BS Amstetten, BS Linz, HS Gols, ...
Josef Burger (Kabarettist, Autor und Persönlichkeitstrainer - Sieger des Steyrer Kleinkunstpreises 2007), stellt sich in seinem Programm „100% Rauschfrei“ die Frage, warum es ohne Alkohol in unserer Gesellschaft offenbar nicht geht.
„100% Rauschfrei“ behandelt das Thema in humoristischer Verpackung, ohne sich darüber lustig zu machen.
„Wir können über vieles erst reden, wenn wir unsere Spannung durch vorhergehendes Lachen darüber abgebaut haben“, ist Josef Burger überzeugt.
Darum haben auch Schüler, Eltern und natürlich Lehrer(Innen) im Anschluss an das Programm die Gelegenheit Fragen zu stellen, die man sich sonst nicht „zu stellen traut“. Und vor allem anzusprechen, was in vielen Familien tabu ist.
Die Form des Programms und der folgenden Diskussion, führt zu absolut positiven Feedbacks des Publikums.
Zu Josef Burger
Selbst über zehn Jahre alkoholabhängig, weiß er um die Gefahren und Ausreden, die unmittelbar zur Sucht führen Bescheid.
Nach seinem Entzug vor sieben Jahren ist es ihm gelungen absolut „trocken“ zu bleiben.
Wie schnell man abgleitet und wie unbemerkt sich der Alkohol zur größten „Liebe“ des Lebens macht stellt er in seiner Performance glaubwürdig dar.
Das Programm verteufelt den Alkohol nicht, zeigt aber wohl die Fallen des unkontrollierten Konsums und die des daraus resultierenden Missbrauches auf.
Josef Burger war vor seiner Karriere als Kabarettist, elf Jahre bei der Wiener Sicherheitswache, mit Schwerpunkt „Karlsplatz“ tätig. Danach folgten vier Jahre als Jugendbetreuer in einem Lehrlingswohnheim. Auch diese Tätigkeiten führten zu einem erheblichen Maß an Erfahrung im Bereich des Suchtmittelmissbrauches durch Kinder und Jugendliche und der verständlichen Mitteilung dieser Problematik.
Für welche Altersgruppe?
Wir empfehlen das Programm für Schüler ab der dritten Klasse (AHS, HS,..). Nach oben hin gibt es keine Altersbegrenzungen. Auch hat sich gezeigt, dass sehr viele Eltern Interesse an den Vorstellungen finden.
Die Anzahl der Zuschauer richtet sich nach den gegebenen Räumlichkeiten, sollte jedoch eine Zahl von 100 Besuchern, im Maximallfall, nur geringfügig überschreiten.
Programmdauer: ca. 45 bis 50 Minuten
Diskussionsdauer: nach Bedarf, in der Regel um die 30 Minuten
Programmszenen:
- Warum der überhaupt redet
- Plopp so?-
- Es wird ein Wein sein...
- Komasaufen, ...
- Politikfrucade
- My way
- Final Countdown
- Die Wiedergeburt- Diskussion
Pressekritik:
Kurier, 14.04.2008 - Text, Foto: Christian Teske

"Heilige Kuh" geschlachtet
"Heilige Kuh" geschlachtet
Kabarett zum Thema „Saufen“: Josef Burger zeigt Golser Schülern, dass Suchtprävention auch unterhaltsam sein kann.
Rund sechzig Schüler füllen die Turnhalle in Gols. Beim gemeinsamen Biologieunterricht steht Kabarett auf dem Programm. Gast des Tages ist der Nickelsdorfer Solo-Künstler Josef Burger. Das ernste Thema seines Kabarett – Programms heißt Suchtprävention. Mit seinem Programm „100% Rauschfrei“ schlachtet er eine der heiligen Kühe unserer Gesellschaft, den Alkohol.
„Ich war ja mal Polizist. Dies ist jetzt der Zeitpunkt, wo wahrscheinlich die letzten Sympathien weg brechen werden“, kokettiert er verbal mit den Schülern. In den nächsten 60 Minuten zeigt er auf, warum es angeblich im Alltag und bei offiziellen Anlässen ohne Alkohol nicht geht.
In seinen Pointen spiegeln sich die alltäglichen Erlebnisse der Schüler rund um das Thema Alkohol. Die Schüler hören gespannt zu, lachen immer wieder bei den Pointen und machen betroffene Gesichter bei bestimmten Dialogen, die sie aus ihrem Leben kennen.
Etwas bleibt hängen.
Im Anschluss an das offizielle Programm erzählt Burger aus seinem Vor-Leben als Alkoholkranker, mit allen Tiefen und den Höhen im Laufe seiner erfolgreichen Therapie. Burger stellt sich der Diskussion mit den Schülern. Die fragen nach Warum, nach den Auswirkungen und sind erstaunt über den sozialen Abstieg als Folge der Abhängigkeit.
Chancen – „Nicht aufgeben“ lautet sinngemäß die Antwort des Nickelsdorfers Burger: „Die Hoffnung stirbt nie zuletzt, sie stirbt lange vor der noch immer vorhandenen Chance!“ Damit gibt er den Schülern Nachdenkliches mit auf den Weg. „Ich bin begeistert“, schwärmt der 14-Jährige Christian Schmidt. Für ihn waren die gespielten Szenen „unheimlich realitätsnah“. Der Tenor der Mädchen: „Sehr interessant“. Für Biologielehrerin Irmgard Haider war der Auftritt ein Baustein im Jahresprogramm zur Suchtprävention.
Antenne Kärnten
Bericht und Interview vom 06. Mai 2009
Link zum Download (anklicken)
